Badezimmer besetzt – Neues von meinen Palmhörnchen

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Den Hörnchen geht es ausgezeichnet. Sie legen eifrig an Gewicht zu, sind flink und munter. Da der Schreiner immer noch keine Zeit hatte mir eine Voliere auf der Dachterrasse zu bauen, leben die beiden nun in meinem Badezimmer. Ich versuche den beiden immer wieder neue Kletter- und Beschäftigungsangebote anzubieten. Tücher, ein grosser Kletterast, Haushaltpapierrollen und neuerdings auch Baumwollfäden sorgen für Abwechslung.

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Ich hätte nie gedacht, dass man mit Hörnchen so eine enge Beziehung aufbauen kann. Die beiden sind sehr anhänglich und wenn ich das Bad betrete, kommen sie sofort, lassen sich kraulen und springen und klettern auf mir herum. Vor allem Speedy ist ein richtiges Mamahörnchen! Ich habe so Freude an den beiden. Prabhu und S. gegenüber sind sie sehr zurückhaltend und gar nicht zutraulich. S. ist zwar jeweils etwas enttäuscht darüber, dass die Hörnchen nur mich als Kletterburg erobern, aber mit dem Gedanken an die Auswilderung finde ich dies eigentlich sehr beruhigend. Oft bringe ich ihnen einen kleinen Leckerbissen mit. Gerne fressen sie allerhand Früchte und Gemüse, wobei Litschis und Trauben wohl am beliebtesten sind. Mit Kernen und Nüssen haben sie den Dreh irgendwie noch nicht raus, obwohl ich es ihnen ständig anbiete. Den Kletterast, den ich unter erstaunten Blicken fast durchs ganze Quartier getragen hatte, habe ich mit Schnur an den Wasserhahn festgebunden. Doch es ging nicht lange da hatten die Süssen die Schnur zerfetzt und damit angefangen in einem Tuch ein Nest zu bauen. So haben die beiden jetzt Baumwollfäden als Nistmaterial bekommen und innert kürzester Zeit ist ein gemütliches Nest entstanden, wo die beiden nun schlafen.

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Doch wie zwei kleine Wesen es fertig bringen täglich so eine Sauerei zu hinterlassen, ist mir rätselhaft. Ich bin dann doch froh, wenn das Bad wieder frei ist und man wiedermal richtig gründlich durchputzen kann.

Ich hoffe, dass wir nächste Woche endlich die Voliere bauen können – ein erster Schritt Richtung Freiheit.

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Von Irène in Indien

Seit über 12 Jahren lebe ich nun bereits mit meiner Familie in Chennai, meiner neuen Heimat.

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