Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte

Ich gebe zu, dass ich den indischen Schauspieler Dhanush mag. Daher war für mich der Film „Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte“ ein Muss und stand schon länger auf meiner Liste. Dhanush in einem internationalen Film zu sehen, konnte ich mir wahrlich nicht entgehen lassen.

In der Rolle als Aja, der sich in Mumbai als Straßenkünstler und Kleinkrimineller über Wasser hält, macht sich Dhanush gut. Mit viel Charme, Sympathie, Leichtigkeit und einer gewissen kindlichen Naivität schummelt sich Aja durchs Leben. Als seine geliebte Mutter, die ihn alleine großgezogen hat, unverhofft stirbt, ändert sich alles. Beim Stöbern in den Unterlagen seiner Mutter, findet er endlich die Antwort auf die Frage, die ihn immer schon beschäftigt hatte: Sein Vater war Franzose und kam aus Paris.

So beschließt er, den Traum seiner Mutter zu erfüllen und reist mit ihrer Asche und einem gefälschten 100 Euroschein in die Stadt der Liebe. Dort trifft er im berühmten, schwedischen Möbelhaus IKEA die bezaubernde Amerikanerin Marie. Es ist Liebe auf den ersten Blick und sie verabreden sich am nächsten Tag beim Eiffelturm.

Doch es kommt alles anders. Aus Geldmangel verbringt Aja die Nacht in der IKEA und schläft in einem Kleiderschrank selig ein.

In einem Lastwagen nach London wacht er durch die Gesänge einiger Flüchtlinge wieder auf und eine absurde, komisch-tragische Reise durch ganz Europa nimmt ihren Lauf.

Schon während des Filmes konnte mich die Story nicht wirklich begeistern. Als nette, leichte Unterhaltung ohne Tiefgang hätte der Film unter Umständen funktionieren können, als jedoch die ganze Flüchtlingskrise ins Spiel kam, war bei mir definitiv Schluss. Irgendwann fand ich die Story nur noch ermüdend, langatmig und ich hoffte auf das baldige Ende.

Bewertung: 4 von 10 Punkten

 

 

Von Irène in Indien

Seit über 12 Jahren lebe ich nun bereits mit meiner Familie in Chennai, meiner neuen Heimat.

2 Kommentare

  1. Das Buch heiß übrigens : Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte. Und hat ganz gute Bewertung. Vielleicht lese ich das lieber, statt den Film zu schauen. 😉

    Gefällt 1 Person

Kommentar hinterlassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s