Eine partielle Sonnenfinsternis in Indien

Zum zweiten Mal in meinem Leben durfte ich eine partielle Sonnenfinsternis miterleben. Ich erinnere mich noch gut an das Großereignis im August 1999. Mit einer spezieller Schutzbrille, die man in der Schweiz überall kaufen konnte, versuchte ich den Mondschatten auf der Sonne zu sehen. Doch das Ganze endete unspektakulär enttäuschend, denn außer einigen Wolken, war… Eine partielle Sonnenfinsternis in Indien weiterlesen

Aberglauben im indischen Alltag

In Indien glaubt man an das evil Eye – das böse Auge. Man geht davon aus, dass negative Gedanken, wie Hass und Neid, Einfluss auf unser Leben haben. Um sich davor zu schützen, gibt es viele Rituale und Schutzsymbole. Dämonenfratzen draussen vor dem Gate oder am Haus, soll das böse Auge ablenken. Auch ein aufgehängter Stein vor dem Hauseingang hat diese Schutzfunktion. Kolams oder Rangoli heissen nicht nur die Besucher willkommen, sondern halten auch negative Energien fern. Auch unser Haus ist mehrfach vor dem evil Eye geschützt.

Krähen in Indien – Verbindung zwischen Leben und Tod

Hier in Indien haben Krähen ein gutes Image. Man glaubt auch, dass Krähen mit der Totenwelt in Verbindung stehen. Sie sind die Verbindung zwischen den verstorbenen Ahnen und uns. Werden die Götter in der Andacht (Pooja) geehrt und lobpreist, dann wird auch immer den verstorbenen Ahnen gedacht.