Rishikesh – von Yoga bis Gummiboot

Umgeben von Wald und Hügeln am Fusse des Himalayas liegt die Pilgerstadt Rishikesh. Die berühmte Yoga-Stadt am Ganges ist Ausgangsort für Pilgerreisen zu den Quellen der Mata Ganga (Mutter Ganges) und zum *Neelakantha Mandir.

Der heilige Fluss fliesst hier noch rein und in seiner ganzen Schönheit vorbei. Zwei schmale Hängebrücken (Lakshman Jhula und Rama Jhula) prägen das Stadtbild. Von der Lakshman Jhula erzählt die Legende, dass an dieser Stelle tatsächlich Lakshman, der jüngere Bruder von Lord Rama mit Seilen den Ganges überquert hätte.

Dhanushkodi – am Ende des Bogens

Auf unserer Reise nach Rameshwaram besuchten wir auch das rund 20 km entfernte Dhanushkodi. Meine Schwiegereltern wollten hier ein Ritual für Prabhus verstorbene Großmutter durchführen. Auch dieser Ort hat für Hindus eine religiöse Bedeutung. Es ist der Ort, wo Rama die Brücke nach Lanka bauen ließ, um seine Frau Sita aus den Fängen des Dämonenkönigs Ravana zu befreien.

Rameshwaram – auf den Spuren Ramas

Im Süden von Tamil Nadu auf einer kleinen Landzunge an der Ostseite liegt die berühmte Pilgerstadt Rameshwaram. Die Kleinstadt, die nur 30 Kilometer von Sri Lanka entfernt ist, wird auch das Varanasi des Südens genannt und ist eng mit dem Epos der Ramayana verwoben. Darin wird erzählt wie der böse Dämon Ravana Ramas Frau Sita nach Lanka entführt. Mit der Hilfe von Hanuman, dem Affengott, und Shiva gelingt ihm die Rettung seiner geliebten Frau. In Rameshwaram hat Rama Gott Shiva um Hilfe gebeten, so ist dieser Ort sowohl für Shiva- als auch für Vishnuanhänger von Bedeutung.

Göttlicher Besuch

Hanuman ist der Sohn des Windgottes Wayu und er kann jede beliebige Gestalt annehmen. Im großen hinduistischen Epos Ramayana spielt er eine wichtige Rolle. Er ist der treuste und hingebungsvollste Anhänger des Gottes Rama.