Südindische Neujahrsgrüße

Einige Wochen ist es her, seit ich meinen letzten Blogartikel geschrieben habe. Irgendwie stellte sich keine Lust zum Schreiben ein. Obwohl schon der 10. Januar ins Land gezogen ist, möchte ich meinen treuen Leserinnen und Lesern ein frohes und vor allem gesundes 2021 wünschen. Hier in Tamil Nadu sind die Corona-Zahlen stark zurückgegangen, und beinahe… Südindische Neujahrsgrüße weiterlesen

Pondicherry – französisches Flair in Indien

In rund drei Autostunden erreicht man von Chennai aus die ehemalige französische Kolonialstadt Pondicherry. Der alte Stadtname Puducherry, der 2006 im Allteration of name Act wieder aufgenommen wurde, hat sich bis jetzt wenig durchgesetzt.

Ich liebe diese Stadt und besuche sie immer wieder gerne. Irgendwie komme ich hier umgehend in Ferienstimmung. Die White City ist gepflegt und lädt mit gemütlichen Cafés, Restaurants und Bars zum Verweilen ein. In Pondicherry sind die Alkoholgesetze viel lockerer und viele junge Menschen aus Chennai kommen aus diesem Grund gerne für Wochenend-Ausflüge her.

Auf dem Weg nach Pondicherry -Alamparai Fort

Heute fahren wir zu den Ruinen des Alamparai Forts, das rund 100 km von Chennai entfernt an der ECR Richtung Pondicherry liegt. Auf dem Weg sehen wir ein Dorf, das an die Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004 erinnert. Kleinste Häuser, die mit Spenden aus dem Ausland errichtet wurden, stehen in Reihen eng nebeneinander.

Als wir aussteigen, will uns ein Junge unbedingt herumführen und sich natürlich ein Taschengeld verdienen. Schließlich lassen wir ihn gewähren. Das quadratisch angelegte Fort liegt direkt am Meer und die zerfallenen Überreste und Mauern lassen das einstige imposante Fort der Mogulen nur schwer erahnen …