Im Land der Sikhs – die Operation Blue Star

Bereits in den 1940er Jahren gab es im Punjab Bestrebungen einen eigenen unabhängigen Staat zu gründen.

In den 70er und 80er Jahren bekam diese Idee neuen Auftrieb. Die religiösen Minderheiten fühlten sich von der zentralen Regierung kaum vertreten. Jarnail Singh Bhindranwale entpuppte sich immer mehr zum Kopf dieser extremistischen Separationsbewegung. In seinen Reden sprach er vor allem der Jugend aus der Seele und konnte bald eine große Gruppe junger Menschen für sich und seine Ziele gewinnen. Khalistan, so sollte das neue Land der Sikhs heißen, lag jedoch in weiter Ferne.

Das Land der Sikhs – blutgetränkt und zweigeteilt

Schaut man in die geschichtliche Vergangenheit des Punjabs, dann tun sich tiefe Abgründe auf. Der Punjab wurde schon früh besiedelt und ist die Wiege der Induszivilisation. Um das fruchtbare Land wurde immer gekämpft. In seiner Geschichte hat es Griechen, Perser, Mongolen, Mogul-Kaiser, afghanische Könige, Sikh-Herrscher und natürlich die britische Besatzung gesehen.