Der Schreiner und die Moskitos – aus meinem indischen Alltag

Heute früh habe ich sicherlich gegen 20 Moskitos mit unserem elektrischen Moskito-Schläger getötet. Es ist Moskito-Saison und ich hasse diese fliegenden Blutsauger! Wenn ich bedenke, wie viele Moskitos ich bereits ins Nirwana geschickt habe, wundert es mich, dass immer noch so viele übrig sind. Langsam hege ich den Verdacht, dass unser Haus von den Moskitos bevorzugt wird. Ob es das arische Blut ist, das in meinen Adern fließt?

Was kreucht und fleucht – Läuse in Indien

Doch heute finde ich wieder zwei Läuse in Suriyans Haaren! Seit er zu den Tiny Teddies in die Playschool geht, sind wir bereits das dritte Mal heimgesucht worden. Großzügig hat mein Sohn die kleinen Biester jeweils auch an mich weiter verschenkt. Dabei hatte ich doch noch nie zuvor Läuse! Prabhu nimmt es cool, ich inzwischen ein klein bisschen cooler. In der Schweiz habe ich einen Läuseschutzspray mit ätherischen Ölen gekauft, den ich bei Suriyan regelmäßig anwende- doch scheinbar ohne Erfolg. Sofort beginnt es auch mich zu jucken. Schon nur die Vorstellung von Läusen löst bei mir einen ungemeinen Juckreiz auf meiner Kopfhaut aus …

Kriegserklärung – Ameisen im Schrank

Kampf ist angesagt! Ameisen erobern meinen Küchenschrank und haben bereits eine Straße angelegt, um an unsere Lebensmittelvorräte zu gelangen. Nach den Moskitos sind diese winzig kleinen Tierchen meine Feinde Nummer 2! Meine berndeutschen Aufforderungen, gefälligst draußen zu bleiben, werden ihrerseits hartnäckig ignoriert und so habe ich die Kriegserklärung ausgesprochen …

Krähen in Indien – Verbindung zwischen Leben und Tod

Hier in Indien haben Krähen ein gutes Image. Man glaubt auch, dass Krähen mit der Totenwelt in Verbindung stehen. Sie sind die Verbindung zwischen den verstorbenen Ahnen und uns. Werden die Götter in der Andacht (Pooja) geehrt und lobpreist, dann wird auch immer den verstorbenen Ahnen gedacht.

Affenbesuch

Die Affen sehen zwar putzig und niedlich aus, aber da sie inzwischen so an Menschen gewöhnt sind und keine natürlichen Feinde haben, können sie durchaus auch aggressiv reagieren. Worauf sollte man achten?

Weinen

Schon heute Morgen höre ich sie herzzerreißend weinen. Hat sie sich verletzt oder was ist los? Auch tagsüber ist immer wieder ein Heulen zu vernehmen. Auf dem Abendspaziergang mit unseren Hunden wird dann alles klar. Jemand hat ihr Welpen weggenommen und sie sucht es verzweifelt im ganzen Quartier. „Schätzu“, so nenne ich die süße, sandfarbene Strassenhündin ist mir schon lange ans Herz gewachsen. Als sie noch klein war, habe ich mich regelrecht in sie verliebt und eigentlich hätte ich sie gerne aufgenommen, aber meine bessere Vernunftshälfte, sprich mein Mann, meinte zwei Hunde seien doch wirklich genug.

Die grauen Riesen – Elefanten in Not

Ich liebe Elefanten! Auf unseren Safaris in Bandipur und anderen Nationalparks haben wir oft Elefanten in freier Wildbahn gesehen. Jedes Mal bin ich erneut tief berührt von diesen grauen Riesen. Leider sind die Elefanten in Asien stark gefährdet, denn immer mehr von ihrem natürlichen Lebensraum wird ihnen von uns Menschen streitig gemacht.

Geckos

Als ich nach Indien kam, fand ich es sehr gewöhnungsbedürftig, mit Hausgeckos unter einem Dach zu leben. In unserem Haus wohnen bestimmt vier bis acht Geckos. Inzwischen sind mir die flinken Jäger ans Herz gewachsen. Sie fressen viele Moskitos und auch Kakerlaken oder anderes Ungeziefer sind vor ihnen nicht sicher. Also durchaus eine Win-win-Situation ;-)!