Tipps für Indienreisende

Das erste Mal in Indien? In Indien funktioniert vieles anders, als man sich von der westlichen Kultur her gewohnt ist. Glücklicherweise sind die Inder gegenüber Touristen und Indian Greenhorns recht grosszügig, wenn es ums Einhalten der indischen Etikette geht. Wer jedoch nicht gerne ins Fettnäpfchen tritt und Fehler vermeiden möchte, der sollte einige Dinge beachten.

Besuch in einem Hindutempel – das solltest du wissen

Wer eine Reise nach Indien wagt, kommt um einem Besuch in einem hinduistischen Tempel nicht vorbei. Berührungsängste braucht man eigentlich keine mitzubringen, denn in der Regel stehen Tempel Menschen aller Religionen offen. Manchmal darf man als AusländerIn nicht ins Allerheiligste, was man mit Gelassenheit respektieren sollte. Es gibt auch Tempel, die AusländerInnen keinen Zutritt gewähren. Im Guruvayur Tempel in Kerala wurde ich, obwohl ich ganz traditionell gekleidet war, nicht eingelassen. Nur mit einem hinduistischen Ehezertifikat hätte ich Zutritt bekommen. Diese Entscheidungen muss man einfach ruhig hinnehmen, denn argumentieren, bringt meistens gar nichts.

Tempel sind für gläubige Hindus heilige, bedeutsame Orte. Hier kommt man her um die Götter zu preisen, zu beten und oft auch um seine Sorgen und Nöte kundzutun.

Als ausländischer, andersgläubiger Gast sollte man sich daher immer ruhig und respektvoll verhalten.

 

Klein, lästig und gefährlich – Moskitos

Regnet es, dann dauert es 4-5 Tage und die kleinen Plagegeister fliegen und stechen. Nach der Regenzeit ist es immer am schlimmsten. Moskitos sind nicht nur lästig, sondern können auch gefährliche Krankheiten wie Dengue, Chikungunya und Malaria übertragen …

Als Frau alleine in Indien

Die schreckliche Massenvergewaltigung mit anschließendem Mord an einer jungen Frau in der Nähe von Hyderabad (November 2019) haben ganz Indien erschüttert. Auch mich hat dieser Fall sehr aufgewühlt. Die Täter haben es gezielt auf die Frau abgesehen, ihrem geparkten Scooter die Luft rausgelassen und sich bei ihrer Rückkehr als freundliche Helfer ausgegeben. Wie kann man da noch jemandem trauen, der seine Hilfe anbietet?