Südindische Neujahrsgrüße

Einige Wochen ist es her, seit ich meinen letzten Blogartikel geschrieben habe. Irgendwie stellte sich keine Lust zum Schreiben ein. Obwohl schon der 10. Januar ins Land gezogen ist, möchte ich meinen treuen Leserinnen und Lesern ein frohes und vor allem gesundes 2021 wünschen. Hier in Tamil Nadu sind die Corona-Zahlen stark zurückgegangen, und beinahe… Südindische Neujahrsgrüße weiterlesen

Wo Kaffee und Pfeffer wächst – die Hillstation Yercaud

  Leuchtend rote Weihnachtssterne fallen mir ins Auge. Wie gewöhnlich und hässlich fand ich in meiner alten Heimat die überzüchtete Topfpflanze, die zur Weihnachtszeit in vielen Häusern steht. Doch hier sind es richtige Büsche – wild, überwuchernd und knallrot. Befreit von den gutbürgerlichen Töpfen erobern sie mein Herz im Nu. Mit jeder Haarnadelkurve wird es… Wo Kaffee und Pfeffer wächst – die Hillstation Yercaud weiterlesen

Unterwegs in Tamil Nadu – meine 10 liebsten Reiseziele

Allgemeine Informationen über Tamil Nadu Tamil Nadu ist zehntgrößter und südlichster Bundesstaat Indiens. Mit einer Fläche von 130‘058 Quadratkilometern ist Tamil Nadu über dreimal so groß wie die Schweiz und etwa dreimal kleiner als Deutschland. Mehr als 72 Millionen (2011) Menschen leben in dem Bundesstaat, davon rund zehn Millionen in der Hauptstadt Chennai, die unter… Unterwegs in Tamil Nadu – meine 10 liebsten Reiseziele weiterlesen

Dakshina Chitra – Heimatmuseum in Chennai

Nach langen Jahren waren Suriyan und ich wieder einmal im Dakshina Chitra Museum, das sich ausschließlich mit der Kultur, Architektur und Kunst Südindiens auseinandersetzt. Verschiedene alte Traditionen und Kunstfertigkeiten werden hier gezeigt und durch Workshops aufrechterhalten. Im Museum kann man achtzehn alte, authentisch eingerichtete Häuser aus Tamil Nadu, Kerala, Karnataka und Andhra Pradesh  besichtigen. Alle… Dakshina Chitra – Heimatmuseum in Chennai weiterlesen

St.Thomas Mount – eine kleine Oase im Süden von Chennai

Der heilige Apostel Thomas hatte es nach dem Tod Jesu scheinbar nach Indien gezogen. An der Malabarküste wirkte er und bekehrte die ersten Inder zu Christen. Danach soll er nach Chennai gegangen sein. Der Überlieferung nach wurde er im Jahr 72 auf dem St. Thomas Mount mit einem Speer getötet. Seine Überreste befinden sich heute in der St. Thomas Basilika in Mylapore, Chennai.

Vedanthangal – Vogelnaturschutzgebiet in Tamil Nadu

Während den Wintermonaten November bis Februar kommen viele Zugvögel in das Vogelnaturschutzgebiet um zu brüten. Kolonien von Buntstörchen aus Sibirien, Graue Pelikane aus Australien, Löffler aus Burma, Ibisse aus Sri Lanka. Es ist wirklich eindrücklich wie Tausende von Vögel aus allen Herren Ländern jedes Jahr nach Vedanthangal finden. Man kann so viele Reiher-, Enten- und andere Vogelarten entdecken.

Chettinad – sehenswerte Gegend in Tamil Nadu

Chettinad ist das Gebiet und die Heimat der Chettiars, die bereits vor der britischen Herrschaft eifrig Geschäfte mit verschiedenen südostasiatischen Ländern trieben. Die Händlerkaste brachte es mit dem Handel von Gewürzen und Salz, aber auch als Geldverleiher zu unermesslichem  Reichtum. Auch unter der britischen Herrschaft konnten die Chettiars ihre Handelsbeziehungen pflegen und bis nach Europa ausdehnen. Die Briten gaben der einflussreichsten Familie sogar den Ehrentitel Raja von Chettinad. Der opulente Palast der „Rajafamilie“ steht in Kanadukathan.

Pondicherry – französisches Flair in Indien

In rund drei Autostunden erreicht man von Chennai aus die ehemalige französische Kolonialstadt Pondicherry. Der alte Stadtname Puducherry, der 2006 im Allteration of name Act wieder aufgenommen wurde, hat sich bis jetzt wenig durchgesetzt.

Ich liebe diese Stadt und besuche sie immer wieder gerne. Irgendwie komme ich hier umgehend in Ferienstimmung. Die White City ist gepflegt und lädt mit gemütlichen Cafés, Restaurants und Bars zum Verweilen ein. In Pondicherry sind die Alkoholgesetze viel lockerer und viele junge Menschen aus Chennai kommen aus diesem Grund gerne für Wochenend-Ausflüge her.

Rajiv Gandhi Denkmal in Chennai

Schließlich fahren wir zum Denkmal. Eine schöne, gepflegte Anlage, die von vielen indischen Sonntagsausflüglern besucht wird, erwartet uns. Die sieben großen Säulen, die mit Zitaten von Rajiv Gandhi beschrieben sind, fallen auf Anhieb ins Auge.

Hier wurde Rajiv Gandhi an einer Kundgebung am 21. Mai 1991 von einer Selbstmordattentäterin der Tamil Tigers ermordet und mit ihm wurden 16 weitere Teilnehmer aus dem Leben gerissen. Rajiv Gandhi war von 1984 –1989  Premierminister von Indien und hatte gute Aussichten, wieder ins begehrte Amt gewählt zu werden …