Straßenränder

Abfall säumt die Straßenränder. Kolams verzieren die Hauseingänge vor den geschlossenen Toren. Manche Muster sind einfach und flüchtig gestreut worden, die Hausherrin oder Maid hatte wohl nicht viel Zeit …

Bananen-Blüten

Heute kochen mein Schwiegervater und ich wieder einmal Bananen-Blüten (Vazhaipoo). Für mich ist dies immer eine Geduldsprobe. Erst müssen die rötlich-braunen Blätter der geschlossenen Blume sorgfältig gelöst werden. Darunter befindet sich bei jedem Blatt eine Doppelreihe blassgelber Blüten, die man vorsichtig herausschält. (Das wären die zukünftigen Bananen!)

Nationalismus und Superhelden

Nach einer kurzen Werbung wird die indische, im Winde flatternde Nationalflagge im IMAX Format eingespielt und alle erheben sich unisolo zur Nationalhymne. Seit Premierminister Modi an der Macht ist, müssen wieder alle Kinos vor Filmstart die Nationalhymne abspielen. Mir ist dies wirklich zu viel Patriotismus, aber sitzen bleiben, ist scheinbar strafbar und keine wirkliche Option …

Jackfruit

Habt ihr schon mal den gelb-süßen, exotischen Geschmack der Jackfrucht genossen? Ich liebe es! Jetzt während des heißen Sommers in Chennai haben Mangos und Jackfruits Hochsaison. Leider habe ich eine Mango-Allergie und so genieße ich die Süße der Jackfruit …

Schönes vor dem Tor

Kolam oder Rangoli sind Muster, die indische Frauen jeweils am Morgen und am späten Nachmittag vor dem Eingang mit weissem Kalk- oder Reispulver malen, d. h. eigentlich streuen.

Die Muster sollen Besucher willkommen heißen und das Böse abwenden. Die meisten Inderinnen sind darin sehr geschickt. Meine Schwägerin kann ganz komplizierte Muster auswendig und fehlerlos „hinstreuen“, es ist wunderschön!

Göttlicher Besuch

Hanuman ist der Sohn des Windgottes Wayu und er kann jede beliebige Gestalt annehmen. Im großen hinduistischen Epos Ramayana spielt er eine wichtige Rolle. Er ist der treuste und hingebungsvollste Anhänger des Gottes Rama.

Hide and Seek

Statistisch gesehen, verzehrt die indische Bevölkerung weltweit am wenigsten Fleisch. So finden sich in Indien viele vegetarische Restaurants und als Vegetarier kommt man hier zu sehr leckerem Essen. Das finde ich natürlich als selbstbekennende, langjährige Vegetarierin super. Sehr praktisch finde ich beim Einkaufen oder im Restaurant die grünen und roten Punkte. Grün bedeutet „pure vegetarian“ und das erleichtert das Leben als Vegetarier ungemein …

Geckos

Als ich nach Indien kam, fand ich es sehr gewöhnungsbedürftig, mit Hausgeckos unter einem Dach zu leben. In unserem Haus wohnen bestimmt vier bis acht Geckos. Inzwischen sind mir die flinken Jäger ans Herz gewachsen. Sie fressen viele Moskitos und auch Kakerlaken oder anderes Ungeziefer sind vor ihnen nicht sicher. Also durchaus eine Win-win-Situation ;-)!